Mammographie – Früherkennung von Brustkrebs

Mammographie

Mammographie ist eine Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Die Prognose von Brustkrebs ist stark davon abhängig wie früh sie erkannt wird. Ziel einer Untersuchung ist es eine mögliche Brustkrebserkrankung in frühem Stadium ihrer Entwicklung zu entdecken, wenn die betroffene Person noch keine Beschwerden wahrnimmt. Eine Heilung durch eine passende Therapie ist oft noch möglich.

 

Ablauf einer Mammographie

 

Die Brust wird mit einem Röntgengerät wird in zwei bis drei Ebenen durchleuchtet. Diese Ebenen dienen zur räumlichen Zuordnung der abgebildeten Gewebe und Strukturen. Um eine möglichst detaillierte und exakte Aufnahme zu erzielen wird die Brust mit Hilfe zweier Platten etwas abgeflacht. In den Platten befinden sich auf der einen Seite ein Röntgenfilm beziehungsweise ein Röntgendetektor. Dieser Schritt der Untersuchung kann als unangenehm und schmerzhaft empfunden werden, dauert aber nur Sekunden. Da sich die Schmerzempfindlichkeit und Dichte im Verlauf des Zyklus verändert wird empfohlen, dass die Mammographie zwischen dem sechsten und zwölften Zyklustag durchgeführt wird. Das Gewebe ist während der benannten Zeitspanne am besten beurteilbar.

 

Zwischen dem Alter von 45 und 69 wird empfohlen sich regelmässig untersuchen zu lassen, davor oder danach erfolgt die Untersuchung auf Wunsch der Patientin. Bei Patientinnen, die in ihrer Familiengeschichte viele durch Brustkrebs betroffene Frauen aufweisen, wird angeraten schon ab dem 30. Altersjahr mit Vorsorgeuntersuchungen anzufangen, da das Risiko selbst daran zu erkranken um bis zu 85 Prozent erhöht sein kann.

 

Wie bei jeder Röntgenuntersuchung sollte Nutzen mit Risiko abgewogen werden. Die abgegebene Strahlung ist in den meisten Ländern zwar sehr gering, damit auch eine geringere Strahlenbelastung.

 

Wenn ertastete Knoten durch Röntgenstrahlen nicht darstellbar waren wird nach der Mammographie eine weitere Abklärung durch Ultraschall angeordnet. Diese Untersuchung ist auch schon wichtiger Bestandteil der Brustkrebsvorsorge. Sie bietet jedoch auch keine hundertprozentige Sicherheit um über die Gutartigkeit des Knoten zu urteilen. Wichtig ist, dass regelmässig Selbstuntersuchungen stattfinden.

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